Beurteilung der Standsicherheit und der dynamischen Gebrauchstauglichkeit im Verkehrswegebau

Der größte Teil der bestehenden Eisenbahnstrecken in Europa wurde bereits im 19. Jahrhundert unter vergleichsweise bescheidenen technischen Voraussetzungen errichtet: Der Untergrund ist weitestgehend ohne Verbesserung überbaut, die Erdbauwerke sind in ungeregelter Schüttung anfallender Böden und ohne entsprechende Verdichtung hergestellt. Der nun begonnene Ausbau der Eisenbahn-Infrastruktur zu einem nachhaltig leistungsfähigen Verkehrsnetz orientiert auf Hochleistungsstrecken mit höheren Geschwindigkeiten bzw. höheren Radsatzlasten.

 

In diesem Zusammenhang übernimmt GEPRO die Beurteilung der Standsicherheit und der dynamischen Gebrauchstauglichkeit der bestehenden Erdbauwerke unter Nutzung einer bereits mehrfach erprobten Herangehensweise, d. h. einer differenzierten Betrachtung der Einwirkungen aus dem Verkehr und der Widerstände im Bauwerk und im Baugrund. Für die dazu erforderlichen komplexen statischen und dynamischen Berechnungen setzt GEPRO auch die Finite-Elemente-Methode (FEM) ein.


Die Berechnungen, z. B.

  • zur Beurteilung der dynamischen Stabilität
  • zur Setzungsabschätzung
  • zur Simulation von Konsolidierungsvorgängen
  • für Tragfähigkeits-, Gebrauchstauglichkeits- sowie Standsicherheitsnachweise
  • zur Nachrechnung von Messergebnissen aus Feldversuchen

werden von GEPRO vorrangig mit dem FEM-Programm „PLAXIS“ durchgeführt.